• Der Präventionsrat

    Der Präventionsrat

    Der Präventionsrat unter Vorsitz des Sozial-, Schul-, Gesundheits- und Jugenddezernenten setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, Polizei, Staatsanwaltschaft, von Stiftungen, Fachhochschule und Wirtschaft zusammen. Darüber hinaus ermöglicht die Anbindung von Facharbeitskreisen und Stadtteilrunden den Austausch über aktuelle Entwicklungen und Problemfelder in unserer Stadt. 


Der Braunschweiger Präventionsrat wird unterstützt durch:

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Prüfen. Fördern. Vernetzen.

Der Braunschweiger Präventionsrat beschäftigt sich seit 1996 mit Fragen und Projekten kommunaler Präventionsarbeit. Er sichtet und unterstützt Initiativen in den Bereichen Gewalt- und Suchtprävention, Medienkompetenz, Integration u. v. m. Präventionsarbeit wird dabei als gesamtgesellschaftliche Aufgabe angesehen. Der Braunschweiger Präventionsrat begrüßt die Vielfalt aller präventiven Ansätze in dieser Stadt und macht sich zur Aufgabe, die unterschiedlichen Akteure miteinander zu vernetzen.

Der Braunschweiger Präventionsrat will gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Kräften Strategien entwickeln, um Risiken für die Bevölkerung langfristig entgegentreten zu können. Ein besonderes Augenmerk richtet er auf die Förderung neuer, innovativer (Handlungs-)Ansätze. Letztlich steht der Präventionsrat für eine sinnvoll aufeinander abgestimmte Förderpraxis von Präventionsmaßnahmen in Braunschweig.

Das Leitziel lautet "Prüfen, Fördern und Vernetzen". 

20jähriges Jubiläum und Neuausrichtung

Das 20jährige Bestehen nimmt der Braunschweiger Präventionsrat zum Anlass, sich inhaltlich und strategisch neu auszurichten: In den drei Aktionsjahren "Mehr Braunschweig- weniger Gewalt" (2011), "klar, unabhängig, löwenstark" (2013) und "Spaß.Bildung.Rechte." (2015) wurden die Initiativen bestehender Facharbeitskreise unterstützt und auf diese Weise in mehr als 140 Projekten über zehntausend Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte erreicht. Ziel war es, in den Bereichen Gewalt- und Suchtprävention sowie Medienschutz verschiedenste Akteure zusammenzubringen, im Rahmen der Präventionsarbeit gemeinsam neue Impulse zu setzen und die in Braunschweig bestehenden Hilfsangebote sichtbar zu machen.

Geplant ist, zukünftig verstärkt eine sozialräumliche Perspektive einzunehmen. Das Anliegen ist es, auf Basis der Auswertung qualitativer Erhebungen präventive Ansätze in den einzelnen Quartieren und Stadtteilen zu unterstützen. Eine Jubiläumsfeier zu Anfang der zweiten Jahreshälfte soll auch hier unterschiedliche Akteure zusammenbringen und Anregungen für neue Strategien geben.

Relaunch des Braunschweiger Hilfeportals

Zudem wird das Braunschweiger Hilfeportal nach fünf Jahren in bestehender Form ein neues Gesicht bekommen. Unter der Fragestellung „Wer hilft in Braunschweig in Fragen, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene berühren?“ gibt das Braunschweiger Hilfeportal einen Überblick über die Anbieter von Präventions-, Beratungs- und andere Hilfsangeboten.  

Das Hilfeportal stellt die in Braunschweig bestehenden Hilfsangebote vor, die in schwierigen Lebenslagen weiterhelfen bzw. hierauf vorbereiten und schützen. Derzeit sind 124 Stellen aus den Bereichen Prävention, Krisenintervention, Diagnostik, Beratung und Therapie aufgeführt. Zielgruppe sind in erster Linie ratsuchende Eltern, Lehrkräfte, die z.B. Informationen einholen oder nach präventiven Angeboten suchen, und beratende Personen, die Hilfesuchende an geeignete Stellen weitervermitteln möchten. Zwar können auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsende hier selber Hilfe finden- sie nutzen jedoch im Allgemeinen andere Wege und wollen auch anders angesprochen werden.

In 19 Kategorien unterteilt finden sich zu unterschiedlichen Problemlagen geeignete Hilfen. Eine Kurzübersicht führt auf eine detailliertere Darstellung des Hilfeanbieters mit Antworten auf die Fragen: Wer sind wir? An wen richtet sich unser Angebot? Was umfasst unser Angebot? Was sollten Sie noch über uns erfahren? Entstehen für die Hilfesuchende/den Hilfesuchenden Kosten? Daneben sind unter Netzwerke Facharbeitsgruppen, Stadtteilrungen und ein Hinweis auf die KIBIS bzw. Selbsthilfegruppen aufgeführt. Ein Newsletter mit derzeit rund 1.350 Adressaten informiert in 3-4 wöchigem Abstand über Veranstaltungen und Neuerungen in den Themenfeldern Prävention und Beratung. 

Angedacht ist nun, neben einem veränderten Design und einer verbesserten Struktur diese Übersicht noch einmal um weitere Themenfelder und wichtige Stellen zu erweitern, die für eine gelingende kommunale Prävention unabdingbar sind.