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Schritte gegen Tritte

Das Antirassismus- und Gewaltpräventionsprojekt richtet sich an Schulen (Klassenstufen 7-13) und Jugendgruppen. Schritte gegen Tritte nutzt Methoden des Globalen Lernens und will unterschiedliche Gewaltursachen, Gewaltstrukturen und Reaktionen auf Gewalt am Beispiel von Jugendlichen aus verschiedensten globalen Kontexten aufzeigen und bewusst machen sowie SchülerInnen die Möglichkeit geben, eigene Gewalterfahrungen zur Sprache zu bringen, kritisch zu reflektieren und nach deren Ursachen zu fragen.

Wer sind wir?

Wir sind ein Gewaltpräventions- und Anti-Rassimusprojekt für Jugendliche ab der 7. Klasse. Wir thematisieren strukturelle, ethnische und personale Gewalt und bieten Jugendlichen Methoden der gewaltfreien Konfliktbearbeitung in altersgemäßer und genderspezifischer Form an.

An wen richtet sich unser Angebot?

Unser Angebot richtet sich an SchülerInnen ab der 7. Jahrgangsstufe  sowie Jugendgruppen.

Was umfasst unser Angebot?

Das Schulprojekt "Schritte gegen Tritte" möchte:

  • globale Strukturen von Gewalt aufzeigen und Verknüpfungen mit der eigenen Lebenssituation verständlich machen
  • unterschiedliche Gewaltursachen, Gewaltstrukturen und Reaktionen auf Gewalt am Beispiel von Jugendlichen aus der Einen Welt aufzeigen und bewusst machen
  • SchülerInnen die Möglichkeit geben, eigene Gewalterfahrungen in geschlechtsspezifischen Gruppe zur Sprache zu bringen, kritisch zu reflektieren und nach deren Ursachen zu fragen
  • Mut machen, die Vielfalt von Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Gewalt zu entdecken und in Rollenspielen zu erproben
  • neben den gewohnten Reaktionsmustern (Flucht oder Gegengewalt) andere Alternativen einzuüben, um auf persönlich erlebte Gewalt differenziert und deeskalierend reagieren zu können

Projektschritte im Einzelnen:

  • Projektvorstellung vor Kollegium, ElternvertreterInnen, SchülervertreterInnen
  • Planungstreffen mit KlassenlehrerInnen, SozialpädagogInnen und MitarbeiterInnen aus der Jugendberatung oder Kirchengemeinde zur Konkretisierung der Projektumsetzung
  • Durchführung als Unterrichtstag (6 Unterrichtseinheiten) pro Schulklasse der Klassenstufen 7 - 13 oder als Wochenende für KonfirmandInnengruppen; Beteiligung von ElternvertreterInnen erwünscht
  • Auswertungstreffen mit beteiligten KlassenlehrerInnen, SchülerInnen, SozialpädagogInnen und ElternvertreterInnen

Was sollten Sie noch über uns erfahren?

Basierend auf der Anti-Rassismus- und Anti-Apartheidsarbeit in Südafrika, wurde es 1993 vom Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen durch Pastor Klaus J. Burckhardt entwickelt und in Deutschland eingeführt.

Entstehen für die Hilfesuchenden / den Hilfesuchenden Kosten?

  •  Schulinterne LehrerInnenfortbildung (SchiLF): 250,- € pro Tag
  • Projekttag: 200,- € pro Tag
  • Vor- und Nachbereitung: 125,- €
  • plus Fahrtkosten

Dieses Angebot finden Sie in den folgenden Bereichen

  • Gewalt und Konfliktbewältigung

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