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Checkliste zum Schutz vor Schadsoftware

15.06.2020

Schadprogramme können schnell und unbemerkt auf den Rechner oder das Smartphone gelangen – einfach nur beim Surfen oder beim Öffnen von Dateianhängen. Wie Internetnutzer erkennen können, ob sie betroffen sind, zeigt eine aktuelle Checkliste von Polizei (ProPK) und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Cyberkriminelle nutzen solche Schadprogramme für Datendiebstahl, Betrug oder digitale Erpressung. Tagtäglich kommen neue Varianten in Umlauf. Die Checkliste für den Fall einer Infektion mit Schadsoftware vermittelt schnell und prägnant die wichtigsten Verhaltensempfehlungen, um sich vor Datenverlust und anderen Folgen der schädlichen Programme zu schützen. Aufgezeigt werden Wege, nach denen jeder seine Systeme auf solche „Schädlinge“ überprüfen und davon befreien kann. Da Schadsoftware oft für digitale Erpressung genutzt wird, gibt es zudem Informationen für eine schnelle Reaktion - ohne Lösegeldzahlung oder Datenverlust. 

Das können Sie tun, wenn Sie Schadsoftware auf Ihrem Gerät vermuten:

  • Gerät vom Netzwerk trennen: Schalten Sie das WLAN aus oder entfernen Sie das Netzwerkkabel.
  • Virenscan starten: Führen Sie auf dem Gerät einen Offline-Virenscan mit einem aktuellen Virenschutzprogramm durch.
  • System neu aufsetzen: Wenn Sie das Schadprogramm nicht entfernen können, sollten Sie grundsätzlich eine Neuinstallation des Betriebssystems durchführen. Smartphone und Tablets sollten Sie auf Werkseinstellungen zurücksetzen.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter: Beginnen Sie mit dem E-Mail-Konto, das Sie zum Zurücksetzen anderer Passwörter benötigen. Aktivieren Sie wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentisierung.

Eine umfangreiche Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Infektionsbeseitigung von Schadsoftware auf PC, Smartphone und Tablet sowie weiteren smarten Geräten finden Sie auf: www.bsi-fuer-buerger.de/infektionsbeseitigung.

(Quelle: Deutscher Präventionstag)