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Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2017

05.09.2017

Am 18.08.2017 hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung den Drogen- und Suchtbericht 2017 vorgestellt. Der jährlich erscheinende Bericht gibt eine umfassende Übersicht über die Aktivitäten der Bundesregierung im Drogen- und Suchtbereich.

Der "Spiegel" titelt: "Wenn Papa und Mama high sind - Sind die Eltern drogenabhängig, leiden auch die Kinder darunter. Laut einem Bericht entwickelt ein Drittel von ihnen selbst eine Suchterkrankung - und ein weiteres Drittel eine andere psychische Störung."

spiegel-online: "In Deutschland werden Kinder von Suchtkranken mangelhaft betreut. Darauf hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), aufmerksam gemacht.  "Wenn wir die betroffenen Kinder nicht unterstützen, entwickelt ein Drittel von ihnen selbst eine Suchterkrankung und ein weiteres Drittel eine andere psychische Störung", sagte Mortler in Berlin bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2017. Sie hat Kinder von Suchtkranken zum Schwerpunkt des Berichts gemacht.Der Bericht verweist auf Studien, nach denen etwa drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland mindestens ein suchtkrankes Elternteil haben. Die Dunkelziffer liege aber deutlich höher, da es kaum verlässliche Zahlen zu Kindern mit Eltern gebe, die von illegalen Drogen wie Kokain oder Heroin abhängig sind. Nach Schätzungen sind es etwa 60.000, die mit einem opiatabhängigen Elternteil leben. Jeder siebte Jugendliche habe mit alkoholbezogenen Störungen beim Vater oder der Mutter zu kämpfen. Erst kürzlich hatte eine Untersuchung gezeigt: Trinken Eltern mindestens einmal pro Woche Alkohol, berauschen sich ihre Kinder deutlich häufiger. Mit dem Suchverhalten gingen häufig ungünstige Lebensumstände einher. Dazu zählt etwa soziale Isolation und ein mangelhaftes Erziehungsverhalten. weiterlesen

(Quelle: spiegel-online)